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Unser Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Wörschach
Klamm und der Burgruine Wolkenstein. Schon bald erreichen
wir den Eingang der Klamm. Diese gewaltige Felsenschlucht
ist mit ihren zahlreichen Wasserfällen sicher eine
der schönsten von Österreich. Auf gut gesicherten
Steigen und über viele Stiege folgen wir dem Weg aufwärts.
Einige Tafeln geben Auskunft über die Entstehung und
Besonderheiten dieses Naturdenkmals. Besonders interessant
finden wir, dass noch Ende des 19. Jahrhunderts auf gefährlichen
Stegen mit Pferdegespannen Holz durch die Wörschach
Klamm transportiert wurde. An den Felswänden sind noch
die Verankerungen dieser Stege zu sehen. Wir erreichen schließlich
den Klamm-Ausgang und über ein kurzes Waldstück
schließlich eine Forststraße.
Hier kann man direkt zur Burgruine weitergehen -
wir machen uns allerdings auf zu unserem nächsten Ziel,
dem Spechtensee. Wir folgen der Forststraße meist
leicht bergauf und erreichen nach einiger Zeit einen schön
gelegenen Almboden. Ein kleines Stück weiter kommen
wir auf eine schmale Straße, der wir an mehreren Gehöften
vorbei bis zum Spechtensee folgen. Dieser Moorsee ist wirklich
idyllisch gelegen und auf einem vor kurzem neu angelegten
Weg zu umrunden. Ein schöner Badesteg und die angenehme
Wassertemperatur laden zum Baden ein. Aber auch Angler kommen
hier auf ihre Rechnung, da sich von der Forelle über
Hecht und Äsche viele Fische im See befinden. Wir lassen
uns am Seeufer zu einer gemütlichen Jause nieder und
genießen den herrlichen Ausblick auf die umliegenden
Berge. Direkt am See befindet sich auch ein kleiner Ausflugsgasthof,
der zur Einkehr einlädt.
Ausgeruht und gestärkt machen wir uns auf den
Rückweg. Wieder bei der anfangs beschriebenen Wegkreuzung
angekommen, zweigen wir in den Wald zur Burgruine Wolkenstein
ab. Ein steiler Anstieg durch den Wald bringt uns auf einen
Bergrücken, dem wir meist eben oder leicht bergab folgen.
Hier stehen sehr viele Eiben, mit ihrer typisch verkrüppelten
Wuchsart. Die Eibe wurde früher auch Baum des Todes
genannt, was wahrscheinlich auch daher kommt, dass die Nadeln
dieses Baumes sehr giftig sind. Nach einiger Zeit verlassen
wir den Wald, denn direkt bei einem großen Gehöft
beginnt der Abstieg zur Ruine Wolkenstein.
Nach ca. 10 Minuten erreichen wir schließlich
die Burganlage, die von dieser Seite aus gut versteckt im
Wald liegt. Die Ruine wurde in den letzten Jahren liebevoll
restauriert. Zahlreiche Informationstafeln geben Einblick
in die Entstehungsgeschichte und Bedeutung der einstmaligen
großen Festungsanlage. Von hier oben hat man einen
herrlichen Ausblick auf das Umland und erkennt, dass sich
die Burg an einem strategisch äußerst günstigen
Platz befunden hat. Wir erkunden das gesamte Areal und folgen
dann dem Ruinensteig abwärts wieder zurück zu
unserem Ausgangspunkt.
Wörschacher Klammsteig
WEGVERLAUF:
Vom Ortszentrum aus führt der Rundwanderweg durch die
wildromantische Klamm über die Burgruine Wolkenstein
zurück nach Wörschach. Weg 5a: Vom Klammausgang
Wandermöglichkeit zum Spechtensee (Anschluss an Weg
4 - ca. 2 Std.)
Weg 5b:
Kunakuli-Wanderung" (Kultur-Natur-Kulinarium)
zum Hotel Panoramablick und Rückweg über die Burgruine
oder über die Wörschachbergstraße (Weg 5c)
nach Wörschach. (ca. 1,5 Std.)
Weg 5c:
Verbindung zur Wörschachbergstraße. Einkehrmöglichkeit
in der Jausenstation Wanderer's Einkehr" (GH
Kerschbaumer) und Rückweg nach Wörschach entlang
der Straße. (ca. 1,5 Std.)
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